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Bekannt wurde Wilhelm Tasso Mattar durch seine thematischen Ausstellungen. Wir erinnern uns an die schon zur Legende gewordene Knochenausstellung "Schmuck in der Wursttheke" in einer Kölner Metzgerei. Diese Ausstellung des "Edlen" in der "Profanwelt" ist ein Beispiel für Mattars Vorliebe der Ästhetisierung von Alltagsgegenständen und von Alltagssituationen. |
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Schon seine frühen Arbeiten, wie der Betonhalsschmuck von 1985 bei dem das gewohnte Schmuckgold im Beton als Armierung verschwindet, spielen mit der Ambivalenz von Gefühlen aber auch mit der Möglichkeit, ihre Anerkennung als Schmuck zu verspielen. |
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Ähnlich ergeht es seiner Arbeit, die er "Blitzmann" nennt und dessen Entwurf durch das spanische Hochspannungs- Warnschild angeregt wurde, auf dem ein Mann zu sehen ist, der vom Blitz erschlagen wird und "Todesgefahr" bedeutet. Mattar stellt diesen Todesfall als Brosche dar, ein Medium das zur Dramatisierung solcher Themen denkbar ungeeignet erscheint. |
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Solche Arbeiten müssen mit Ablehnung und Verweigerung rechnen und doch evozieren sie beim Betrachter auch Neugierde und eine gewisse verwunderte Achtung sowohl für das Schmuckstück als auch für den Träger, wovon sich jeder überzeugen kann, der wie der Schmuckkünstler selbst, das abgebildete Ohrencollier aus Bernstein, tatsächlich in der Öffentlichkeit trägt. |
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Dieser Schein trügt, denn Mattar sucht gerade mit seinen Arbeiten die individuelle Nähe zu seinem Publikum. Wem sich die Botschaften erschließen, den begleiten sie ein Leben lang. Mattars Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen und die Ideen, die er in seinem künstlerischem Schmucklabor entwickelt, beeinflussen seine Arbeit als Designer und Lehrer, ein Zusammenhang, der beim Blättern durch diese web-site deutlich wird. |
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Studies 1969 - 74 Social sciences at the University of Cologne, Germany, Diploma. Exhibitions (examples) 1982 Jewellery Redefined, Craftcenter, London |
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Workshops and lectures (examples) 1989 Limitations, Bezazel Academy of Art, Jerusalem, Israel
Museum of Applied Art, Cologne, Germany |
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Juror 1986 Schmuck für Kopf unf Haare, Schmuckmuseum Pforzheim Literature (examples) 1985 The New Jewelry, London |
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Awards 1997 Liturgiegefäße, Deutsches Liturgisches Institut, Trier Network
Honorary member of the FORUM FÜR SCHMUCK UND DESIGN www.ffsd.de |
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| WILHELM TASSO MATTAR, Artà / Majorca Mattar was noted for his thematical exhibitions. We remember his bone exhibition “jewellery in a butchers”1987, which became a legendary jewellery event .
This show of the “precious” in the “trivial world” is a model of Mattars special aesthetical approach which includes everyday objects as well as every day life.
Even his early work, for example the concrete necklace from 1985 in which the habitual gold was used as reinforce inside the concrete, played with the ambiguity of feelings and with the possibility to lose its acceptance as a jewel.
Such kind of work normally suffer refusal and denial on the first view, but also they evoke curiosity and a special amazed respect for the wearer.
The bone work “Blitzmann” is adapted from the Spanish sign for danger with electricity. Mattar illustrate this case of death in a brooch composition, a medium what normally not will be used for that kind of stories. With this unusual approach Mattar is looking for to come close to his public. And all they, who are able to open up his messages and appreciate them, will be accompanied by an extraordinary piece there whole life.
Mattars artwork is collected by museums and private collections all over the world and the ideas, developed in his artistic laboratory, influence his work as a designer and teacher. A connection one will notice while visiting this web site. |